zurück



Sprüche


Wir sind alle Engel mit nur einem Flügel - um fliegen zu können, müssen wir uns umarmen. (Luciano De Crescenzo)

Ein Weiser wurde gefragt, welches die wichtigste Stunde sei,
die der Mensch erlebt, welches der bedeutendste Mensch, der ihm begegnet,
und welches das notwendigste Werk sei.
Die Antwort lautet: Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart,
der bedeutendste Mensch immer der, der dir gerade gegenübersteht,
und das notwendigste Werk ist immer die Liebe.

Gefangen im siebten Himmel, gefangen im Rausch von Dir, gefangen in der Illusion vom Glück, die Realität nicht beachtet, der Versuch vor ihr wegzurennen scheiterte kläglich, auf halbem Weg zu Dir hat sie mich eingeholt. Schneller als ich rennen und begreifen konnte, zog sie mich zurück. keine Chance vor ihr zu entkommen, zu flüchten -erbarmungslos schlug sie zu, ohne Vorwarnung aus dem Hinterhalt. Jetzt steh' ich hier, niedergeschmettert von Tatsachen, die einst nur weit verdrängte Ängste waren, die "Rosa Brille" zerbrochen ...... und vielleicht ist das alles auch gut so. Doch ich möchte, dass Du weist, dass ich trotz allem niemals aufgeben werde.

Träume, die niemals wahr werden. Wünsche, die niemals erfüllt werden. Wunden, die niemals heilen. Das alles passiert, wenn Du Dich in jemanden verliebst, der nicht das gleiche fühlt wie Du.

Von der Liebe
Ich wollte doch nur glücklich sein...
Wenn ich nachts wach liege,
vermisse ich die Zärtlichkeit,
die Wärme eines anderen für mich.
Wenn ich tags durch die Straßen gehe,
vermisse ich die führende Hand,
die Begleitung eines anderen für mich.
Wenn ich abends ein Buch lese,
vermisse ich das Gespräch,
das Wort eines anderen für mich.
Alles das, was ich vermisse,
wird Liebe genannt.
Liebe eines anderen für mich


... "und ich habe mich sooo gefreut", sagst Du vorwurfsvoll, wenn Dir eine Hoffnung zerstört wurde. Du hast Dich gefreut - ist das nichts?

Sachliche Romanze

Als sie einander acht Jahre kannten,
(und man kann sagen, sie kannten sich gut)
kam ihre Liebe plötzlich abhanden,
wie anderen Leuten ein Stock oder Hut.

Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
versuchten Küsse als ob nichts sei,
und sahen sich an und wußten nicht weiter,
da weinte sie plötzlich. Und er stand dabei.

Vom Fenster konnte man Schiffen winken.
Er sagte, es wäre schon viertel nach vier.
Und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.
Nebenan übte ein Mensch Klavier.

Sie gingen ins kleinste Cafe im Ort,
und rührten in ihren Tassen.
Am Abende saßen sie immer noch dort.
Sie saßen allein, und sie sprachen kein Wort.
Und konnten es einfach nicht fassen.

Erich Kästner


Der sensible Mensch leidet nicht aus diesem oder jenem Grunde, sondern ganz allein, weil nichts auf dieser Welt seine Sehnsucht stillen kann.
Jean Paul Sartre


Weine nicht, wenn du mich liebst. Der Tod bedeutet nichts. Ich bin nur auf die andere Seite gegangen. Ich bin ich. Du bist du. Das, was wir füreinander waren, wir sind es immer noch. Gib mir den Namen, den du mir immer gegeben hast. Sprich zu mir, wie du es immer getan hast. Verwende keinen anderen Ton. Nimm keinen salbungsvollen oder traurigen Ton an. Fahre fort über das zu lachen, was uns zusammen lachen gemacht hat... Bete, lache, denke an mich, bete mit mir. Dass mein Name zu Hause ausgesprochen wird, wie er es immer wurde, ohne irgendeinen schwülstigen Ton, ohne eine Spur von Schatten. Das Leben bedeutet das, was es immer bedeutet hat. Es ist, was es immer gewesen ist; der Faden ist nicht durchtrennt. Warum sollte ich außerhalb deines Blickes sein! Ich bin nicht fern, nur auf der anderen Seite des Weges... Du siehst, alles ist gut. Du wirst mein Herz wiederfinden, du wirst geläuterte Zärtlichkeiten wiederfinden. Trockne deine Tränen, und weine nicht, wenn du mich liebst.


Weint nicht an meinem Grab um mich; Ich bin nicht dort. Ich schlafe nicht. Ich bin die Winde, die da wehn, Kristallglitzer auf dem Schnee. Ich bin die Sonne auf Ährengold. Ich bin der Regen, herbstlich hold... Steht nicht am Grab, die Augen rot, ich bin nicht dort. Ich bin nicht tot.

"Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es Dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können!" Und er lachte wieder.

Mit jedem Haufen Erde, welches in die Grube gestreut wurde, verlor ich ein Stück von Dir. Die Trauerblumen liegen auf ihrem Platz, die Rede ist beendet, die Angehörigen und Freunde sitzen zusammen, reden, essen und trauern ! Nur ich habe mich davongeschlichen, um an Deinem Grabe zu stehen, um bei Dir zu sein ! Doch Du bist weit weg. Ich weine, erzähle von unserer schönen Zeit, und es fängt an zu regnen. Ich bleibe bei Dir, die ganze Nacht! Am morgen, die ersten Besucher sind schon da, mache ich mich auf dem Heimweg, ich habe keine Tränen mehr, ich bin alleine, und mein Herz ist gestorben ! In dieser Nacht habe ich Dir ein 2. Mal mein Herz geschenkt, und es wird immer Dir gehören !!!

Gesegnet seien alle, die mir jetzt nicht ausweichen. Dankbar bin ich für jeden, der mir einmal zulächelt und mir seine Hand reicht, wenn ich mich verlassen fühle. Gesegnet seien die, die mich immer noch besuchen, obwohl sie Angst haben, etwas Falsches zu sagen. Gesegnet seien alle, die mir erlauben von dem Verstorbenen zu sprechen. Ich möchte meine Erinnerungen Nicht totschweigen. Ich suche Menschen, denen ich mitteilen kann, was mich bewegt. Gesegnet seien alle, die mir zuhören, auch wenn das, was ich zu sagen habe, sehr schwer zu ertragen ist. Gesegnet seien alle, die mich nicht ändern wollen, sondern geduldig so annehmen, wie ich jetzt bin. Gesegnet seien alle, die mich trösten und mir zusichern, daß Gott mich nicht verlassen hat.Oh Herr, birg Du uns alle in Deiner Hand; nimm Du Dich unserer an. Bei Dir bleiben wir - ganz gleich, ob wir noch leben oder gestorben sind. (Kleve im Dezember 1986 - Marie-Luise Wölfing)


Liebe ist,
wenn man sich wünscht,
daß man dem anderen nie begegnet wäre,
weil man ihn nicht für immer haben kann.

Falsche Freunde gleichen unserem Schatten: Sie halten sich direkt an uns, solange wir in der Sonne gehen, verlassen uns aber sofort, wenn wir ins Dunkel geraten.


Du sagst, Du liebst die Sonne,
und setzt die Sonnenbrille auf.
Du sagst, Du liebst den Regen,
und spannst den Regenschirm auf.
Du sagst, Du liebst die Blumen,
und pflückst sie.
...verstehst Du nun, warum ich Angst habe,
wenn Du sagst,
daß Du mich liebst...

Manchmal haßt man den Menschen am stärksten,
den man am meisten liebt,
denn er ist der Einzige,
der einem wirklich weh tun kann!!

Auch wenn man mir noch so viel erzählt,
mir sagt, ich solle Dich vergessen,
ich schaffe es nicht.
Ich schließe meine Augen,
dann sehe ich Dich vor mir und wünsche,
Du wärest bei mir,
denn ich liebe Dich.
Zu fühlen, daß Du mich liebst,
war mehr wert als alles auf der Welt.
Vergiß mich bitte nicht!
Ich lösche das Licht,
dann sieht man meine Tränen nicht.


Wir lernten uns zufällig kennen,
in einer Welt, die uns grau und farblos erschien.
Wir fingen an, uns ganz doll zu mögen,
und erträumten uns unseren eigenen Regenbogen.

Er war strahlend, bunt und wunderschön.
Wir waren glücklich, uns dort aufhalten zu dürfen.
Doch dann kam eine graue Wolke vorbei.
Du nahmst auf ihr Platz und schwebtest davon.

Ich sitze immer noch auf unserem Regenbogen,
aber er hat keine Farbe mehr,
und ich frage mich, wie ich es schaffen soll,
ihn jemals wieder bunt zu bekommen.


Der Stern
Es gibt einen Stern,
einen Stern, der Liebe und Geborgenheit,
der Fürsorge und Zweisamkeit.
Und immer,
wenn zwei sich finden,
wenn eine neue Liebe beginnt,
wenn zwei miteinander glücklich sind,
dann leuchtet er.

Dann strahlt er genauso
wie die Herzen der Liebenden.
Er schenkt Licht in dieser dunklen Welt.
Und ich wünsche mir,
daß dieser Stern
eines Tages auch für mich leuchten wird...


Wir lieben die Menschen, die frisch heraussagen, was sie denken - falls sie das gleiche denken wie wir. (Mark Twain)


Jedermann kann für die Leiden eines Freundes Mitgefühle aufbringen. bedarf aber eines wirklich edlen Charakters, um sich über die Erfolge eines Freundes zu freuen. (Oscar Wilde, brit. Schriftsteller, 1854-1900)


Nur gespielt

Sieh in mein Gesicht und du wirst mich lachen sehen,
denn ich bin glücklich,
ohne dich
sieh in mein Gesicht und du wirst sehen, wie gleichgültig du mir bist
denn ich hab dich nie richtig geliebt -
aber schau mit nicht in die Augen
denn dann könntest du die Träne sehen
die dir sagt
daß ich dich liebe
noch immer
für immer


Es war einmal ein Junge, der einen schlechten Charakter hatte.
Sein Vater gab ihm einen Sack voll Nägel und sagte ihm, er müsse jedes Mal,
wenn er die Geduld mit jemanden verliert,
einen Nagel in den Gartenzaun schlagen.
Am ersten Tag schlug der Junge 37 Nägel in den Gartenzaun.
In den folgenden Wochen lernte er sich zu beherrschen.
Die Anzahl Nägel im Gartenzaun wurde immer weniger.
Er hatte herausgefunden, dass Nägel zu schlagen mühsamer ist,
als sich zu beherrschen.
Endlich kam der Tag an dem der Junge keinen Nagel mehr schlagen musste.
Also ging er zum Vater und sagte ihm das.
Der Vater sagte ihm also, er solle jeden Tag einen Nagel aus dem Gartenzaun
herausreißen,wenn er sich beherrscht.
Endlich konnte der Junge dem Vater sagen,
dass er alle Nägel aus dem Gartenzaun herausgezogen hatte.
Der Vater brachte den Jungen vor den Gartenzaun und sagte ihm:
"Mein Sohn, du hast dich gut benommen, doch schau dir den Gartenzaun an.
Er ist voller Löcher. Der Gartenzaun wird nie mehr so sein wie früher.
Wenn du mit jemandem streitest und du sagst ihm was böses,
dann lässt du ihm eine Wunde wie diese hier.
Du kannst ein Messer in einen Menschen stecken,
und du kannst es nachher herausnehmen, die Wunde bleibt.
Es macht nichts aus wie vielmal du dich entschuldigst,
die Wunde wird bleiben. Eine verbale Wunde, ist gleich schmerzhaft wie eine
körperliche Wunde.

Von der Schwierigkeit zu lieben!
"Bitte höre, was ich nicht sage!
Laß Dich nicht von mir durch das Gesicht täuschen, das ich Dir zeige, denn, ich trage tausend Masken.
Masken, die ich fürchte abzulegen und, keine davon bin ich! So tun als ob ist eine Kunst, die mir zur zweiten Natur wurde, aber, bitte lasse Dich dadurch nicht täuschen.
Ich mache den Eindruck, als sei ich fröhlich, als sei alles sonnig und glücklich in mir, innen wie außen, als sei mein Name Vertrauen und Sicherheit, und mein Spiel Kühle, als sei ich ein stilles Wasser, so, als ob ich niemanden bräuchte.
Aber, bitte glaube mir nicht!
Mein Äußeres mag sicher erscheinen, aber es ist nur meine Maske. Darunter ist nichts Entsprechendes, dahinter bin ich wie ich wirklich bin: verwirrt, voller Angst, einsam und allein.
Aber ich verberge das, ich möchte nicht, daß es irgend jemand merkt. Beim bloßen Gedanken daran bekomme ich Panik und fürchte mich davor, mich anderen zu offenbaren.
Gerade deshalb erfinde ich verzweifelt Masken, hinter denen ich mich schutzsuchend verbergen kann: eine lässige, kluge Fassade, die mir hilft, etwas vorzutäuschen, die mich vor dem wissenden Blick sichert, der mich erkennen würde.
Dabei wäre gerade dieser Blick meine Rettung, wenn er verbunden wäre mit Wärme, mit Gefühl, mit Liebe.
Das ist das Einzige, was mir die Sicherheit geben würde, die ich mir selbst noch nicht geben kann, weil ich es nie gelernt habe, die ich aber so sehr brauche: daß ich wirklich etwas wert bin.
Aber das sage ich Dir nicht, ich traue mich nicht, denn ich habe Angst davor.
Ich habe Angst, daß Dein Blick nicht von Wärme und Liebe begleitet sein könnte und ich fürchte, Du wirst gering von mir denken und über mich lachen, und - Dein Lachen würde mich umbringen.
Ich habe Angst, daß ich tief in mir selbst nichts bin, nichts wert, und daß Du das sehen könntest und mich abweisen wirst.
So spiele ich mein Spiel, ein verzweifeltes Spiel: eine sichere Fassade außen und ein zitterndes Kind innen.
Ich rede daher in gängigem Ton oberflächliches Geschwätz.
Ich erzähle Dir alles, was wirklich nichts ist, und nichts von alledem, was wirklich ist, was in mir schreit.
Deshalb lasse Dich bitte nicht täuschen von dem, was ich gewohnheitsmäßig daherrede.
Bitte höre sorgfältig hin und versuche wahrzunehmen, was ich nicht sage, was ich so gerne sagen würde, was ich um des Überlebens willen rede und was ich nicht sagen kann.
Ich verabscheue dieses oberflächliche Versteckspiel, das ich da aufführe, denn es ist unecht und ich wäre so gerne echt, ehrlich und spontan - einfach ich selbst.
Aber Du kannst mir helfen.
Du kannst Deine Hand ausstrecken, selbst wenn es das Letzte zu sein scheint, was ich mir wünsche.
Du kannst dabei helfen, diesen leeren, toten Glanz von meinen Augen zu nehmen, Du kannst mir helfen, mich zum Leben zurückzurufen.
Jedesmal, wenn Du freundlich und sanft zu mir bist und mir Mut machst, jedesmal, wenn Du versuchst, mich zu verstehen weil Du Dich wirklich um mich sorgst, bekommt mein Herz Flügel - sehr kleine Flügel, brüchige Schwingen, aber Flügel!
Dein Gespür, Dein Mitgefühl und Dein Verstehen hauchen mir Leben ein weil ich Dir vertraue, und, ich möchte daß Du das weißt. Ich möchte, daß Du weißt, wie wichtig Du für mich bist, wie sehr Du mir helfen kannst, der Mensch zu werden, der ich in Wahrheit bin - wenn Du es nur willst.
Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als daß Du das wolltest.
Du kannst mir helfen, die Wand niederzureißen, hinter der ich zittere, bei Dir würde ich mich so gerne trauen können, die Maske abzusetzen, damit Du mir Wege aufzeigen kannst, wie ich mich aus meiner Schattenwelt, aus meiner Angst, meiner Unsicherheit und dieser inneren Einsamkeit befreien kann.
Bitte übersehe mich nicht.
Es wird nicht leicht für Dich sein, denn die lang andauernde Überzeugung, wertlos zu sein, schafft dicke Mauern, und ich würde so gerne auf Deine Geduld vertrauen.
Und ich habe Angst davor, daß je näher Du mir kommen wirst, ich umso blinder zurückschlagen könnte.
Ich wehre mich aus Angst gegen das, wonach ich schreie.
Aber, man hat mir gesagt, daß Liebe stärker sei, als jeder Schutzwall, und darin liegt meine Hoffnung.
Bitte versuche mir zu helfen, diese Mauern einzureißen, mit sicheren und sehr vorsichtigen Händen, denn dort bin ich immer noch das kleine Kind und somit sehr empfindsam.
Wer ich bin, möchtest Du wissen???
Ich bin jemand, den Du sehr gut kennst, denn ich bin fast jedermann, den Du triffst, jede Frau und jeder Mann, die Dir begegnen!"


"Platonische Liebe"
Vor langer Zeit waren beim Menschen alle Teile doppelt vorhanden. Dieses Wesen hatte zwei Köpfe, vier Arme und auch beide Geschlechter. Die Menschen waren dadurch so mächtig, daß sogar die Götter vor ihnen Angst hatten. So zerstörten die Götter diese Macht, in dem sie die Menschen in zwei Teile, männlich und weiblich, teilten und die beiden Hälften in alle Welt verstreuten.
So wurden wir was wir heute sind. Seit dieser Zeit versuchen nun die männlichen und weiblichen Hälften wieder zusammen zu finden. Irgend etwas zieht die beiden Hälften unwiderstehlich zueinander hin. Diese Neigung nennt man Liebe.
Da es aber sehr viele Hälften gibt, findet man nur selten seine wahre Hälfte wieder. Doch wenn man sie findet, dann sind diese zwei Hälften wieder so mächtig wie einst und brauchen selbst die Götter nicht zu fürchten...
-Platon-


Ich war da, du warst da, wir waren da, Liebe, Vertrauen, Glück, alles war da.
Pläne, Zukunft, Gewißheit waren da. Alles war da.
Plötzlich anders.
Kälte, Schmerz, Tränen, Leere sind da. nichts ist mehr da. NEIN!
Meine Liebe und Hoffnung sind noch da.


Was ich habe, will ich nicht verlieren,
aber wo ich bin, will ich nicht bleiben,
aber die ich liebe, will ich nicht verlassen,
aber die ich kenne, will ich nicht mehr sehen,
aber wo ich lebe, will ich nicht sterben,
aber wo ich sterbe, da will ich nicht hin.
Bleiben will ich da, wo ich nie gewesen bin.
(Thomas Bratsch)


Ich will mit dem gehen, den ich liebe.
Ich will nicht ausrechnen, was es kostet.
Ich will nicht nachdenken, ob es gut ist.
Ich will nicht wissen, ob er mich liebt.
Ich will mit dem gehen, den ich liebe


Ein Weiser wurde gefragt, welches die wichtigste Stunde sei,
die der Mensch erlebt, welches der bedeutendste Mensch, der ihm begegnet,
und welches das notwendigste Werk sei.
Die Antwort lautet: Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart,
der bedeutendste Mensch immer der, der dir gerade gegenübersteht,
und das notwendigste Werk ist immer die Liebe.


....und während der Mond einen Augenblick lang über den Dächern der Nacht verweilte,
mußte ich an Dich denken, und ein Gefühl der Wärme durchfloß meinen Körper.


Man hört auf, sich selber recht zu lieben, wenn man aufhört,
sich in der Liebe zu anderen zu üben.


Ein Freund ist ein Mensch, der Dich mag, obwohl er Dich kennt.

Ein Freund ist ein Mensch, vor dem man laut denken kann. (Ralph Waldo Emerson )


Ich wollte Liebe verschenken einfach so und Zärtlichkeit,
aber schon bald wurde sie zerkleinert,
geordnet und gut gekühlt zurückgegeben mit einem Lächeln,
denn der Mensch, den ich liebte, dachte, er hätte schon genug davon.


"und wenn der Schmerz nachläßt und mein Leben nur noch eine wertlose Existenz darstellt werde ich froh sein das mein Herz dann noch nicht aufgehört hat zu schlagen, denn wer keine Gefühle hat im herzen, der merkt dann auch nicht mehr wenn es herausgerissen wird und zerquetscht in den Händen des grauenvollen Lebens

Wer seine Träume verwirklichen will, muß erstmal aufwachen

Die Wahrheit bedarf nicht vieler Worte, die Lüge kann nicht genug haben.

Mitleid bekommt man geschenkt. Neid muß man sich verdienen

Es kann passieren, was will - es gibt immer einen der es kommen sah

Erst wenn der letzte Baum gestorben, der letzte Fluß vergiftet, der letzte Fisch verreckt ist, werdet ihr merken, daß man Geld nicht essen kann

Töte einen und du bist ein Mörder. Töte tausende und du bist ein Held. Töte Millionen und du bist ein Staatsmann

Frauen haben viele Fehler. Männer nur zwei: alles, was sie sagen und alles, was sie tun

Ein Tag an dem du nicht lächelst ist ein verlorener Tag

Wenn sich zwei Menschen nichts mehr zu sagen haben, sollten sie wieder einmal miteinander reden (Werner Mitsch)

Versuchungen sollte man nachgeben, wer weiß, ob sie wiederkommen

Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere uns haben wollen !

Es gibt zwei Arten von Freunden: Die einen sind käuflich, die anderen sind unbezahlbar


Wenn Du ein Jahr voraus planst, pflanze Reis. Planst Du 10 Jahre voraus, dann pflanze Bäume, wenn Du aber für 100 Jahre planst, erziehe die Menschen

Was man mühelos erreichen kann, ist gewöhnlich nicht der Mühe wert, erreicht zu werden

Wenn zwei Menschen immer dasselbe denken, ist einer von ihnen überflüssig.(Winston Churchill)


Manchmal haßt man den Menschen am stärksten, den man am meisten liebt, denn er ist der Einzige, der einem wirklich weh tun kann.

Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit. Das ist der Grund, weshalb die meisten Menschen sich vor ihr fürchten.(George Bernard Shaw)


Der vernünftige Mensch paßt sich der Welt an; der unvernünftige besteht auf dem Versuch, die Welt sich anzupassen. Deshalb hängt aller Fortschritt vom unvernünftigen Menschen ab.(George Bernhard Shaw)


Reich ist man nicht durch das, was man besitzt, sondern mehr noch durch das, was man mit Würde zu entbehren weiß Epikur


Wenn ich euch so betrachte - wie ihr hinter Besitz und Ruhm her rennt, nach Ansehen und Aussehen strebt - wie ihr euch versteckt, eure Gedanken und Wünsche tarnt in farblosem Gerede über dies und das - wie ihr eure ehrliche Meinung und eure Fehler in glänzendes Geschenkpapier verpackt (wehe, einer reißt die Verpackung auf!) - wie ihr nicht aussprechen könnt und nicht wissen wollt, was in euch ist, dann meine ich manchmal, ich sehe einem Marionettentanz zu, bin glücklich, Zuschauer zu sein und frage mich: wer läßt die Marionetten tanzen?

Man sagte mir, alle Gefühle seien weiß oder schwarz oder dazwischen also grau. Aber es kamen gelbe dazu, rote, violette, braune und sogar zweifarbige. Ich war ratlos, bis ich erfuhr, daß die meisten Menschen ihre farbigen Gefühle verdrängen, so dass nur schwarz, weiss und grau verbleiben kann. Ich spüre aber, daß man mit einer ganzen Farbpalette bunter malen kann als nur mit einem Bleistift.

Wein doch nicht!
Tränen fliessen des Nachts auf das Kissen, leise schluchzend, keiner soll's wissen. Tränen gross und voller Leid. Tränen von unendlicher Traurigkeit. Der Kopf so leer, das Herz so schwer. Und keiner da, keiner da, der Dir nah und Dich tröstet. Mach die Augen auf! Ich bin doch da und Dir nah. Und- ich tröste Dich. Wein doch nicht!

Nenne Dich nicht arm, weil Deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur, wer nie geträumt hat.

Kein Mensch ist so beschäftigt, daß er nicht die Zeit hat, überall zu erzählen, wie beschäftigt er ist

Du kennst die Blumen nicht, die duften. Du kannst nur arbeiten und schuften. So gehen sie hin, die schönen Jahre und endlich liegst Du auf der Bahre, und links von Dir, da grinst der Tod, kaputt gerackert, Du Idiot.



Die Seele

Der Mensch ist nicht das Haus, in dem er wohnt.
Die Seele ist nicht der Körper , in dem sie wohnt.
Das Haus zerfällt, der Körper verwelkt -
doch die Seele blüht zu immer größerer Schönheit auf,
wenn ihr Sein erkannt wird.
Denn sie ist nicht von dieser Welt
und nicht von dieser Zeit.
Ihre Erbschaft heißt Unsterblichkeit.


Sehnsüchte

Von den Sehnsüchten der Menschen singt der Wind ein Lied;
von den Träumen der Menschen schweigt der Sternenhimmel
und jede Schneeflocke gleicht einer nicht geweinten Träne
die vollkommene Stille, der wir uns nur ganz selten stellen
ist erfüllt von ungesagten Worten
nicht gezeigten Gesten
verdrängten Liebeserklärungen
unausgesprochenen Verwunderungen
in dieser vollkommenen Stille
liegt unsere Wirklichkeit verborgen
Deine und Meine


Falsche Freunde gleichen unserem Schatten: Sie halten sich dicht an uns, solange wir in der Sonne gehen, verlassen uns aber sofort, wenn wir ins Dunkel geraten.

Hast Du einen Menschen lieb, so mußt Du ihm verzeihn und nicht hier und da und dort immer Fehler sehn, schau mit Liebe und verzeih, Du bist auch nicht fehlerfrei, denk daran wie oft im Leben hat man Dir wohl schon vergeben


Die Liebe stirbt nie einen natürlichen Tod. Sie stirbt, weil wir das Versiegen ihrer Quelle nicht aufhalten, sie stirbt an Blindheit und Mißverständnissen und Verrat. Sie stirbt an Krankheiten und Wunden, sie stirbt an Müdigkeit. Sie siecht dahin, sie wird gebrechlich, aber sie stirbt nie einen natürlichen Tod. Jeder Liebende könnte des Mordes an seiner eigenen Liebe bezichtigt werden


Ein Lächeln

Ein Fremder hat mir ein Lächeln geschenkt,
an einem Regenmorgen,
es streifte mein Herz, das angstvoll bedrängt,
und linderte meine Sorgen.
Ich wollt es behalten, ich Egoist,
doch begriff ich, mit einem Mal heiter,
dass man in der Fülle großzügig ist-
und ich gab es an den nächsten weiter.
So trat es seine Wanderung an,
durch Straßen, Plätze und Gassen,
durch Omnibus, Tram und Untergrundbahn,
so greifbar- und doch nicht zu fassen.
Am Abend, als ich nach Hause ging,
da bückt ich mich plötzlich nieder
und sah wie ein kleines strahlendes Licht,
mein Lächeln auf einem Kindergesicht-
und ich nahm mir es und hatte es wieder.


Das Gewissen?, sagte einmal ein alter Indianer,
?ist ein kleines dreieckiges Ding in meinem Herzen.
Es steht still, wenn ich gut bin.
Tue ich aber böses, dreht es sich,
und die Kanten tun dann sehr weh.
Am schlimmsten ist, wenn ich weiterhin böse bin,
denn dann stumpfen die Kanten ab,
und ich spüre die Schmerzen nicht mehr.?

Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit. (Martin Luther King )

Ich wollte lieben, ich wollte geliebt werden. Also verliebte ich mich. Mit anderen Worten: Ich machte mich zum Narren.

Wenn es dir möglich ist, mit nur einem kleinen Funken die Liebe in der Welt zu bereichern, dann hast du nicht umsonst gelebt

Eines Nachts hatte ein Mensch einen Traum; er träumte, er ginge den Strand entlang mit Gott, über den Himmel hin leuchteten die Szenen aus seinem Leben auf, für jede der Szenen bemerkte er im Sand zwei Fußspuren: die eine gehörte ihm selbst, die andere zu Gott. Als die letzte Szene vor ihm aufgeleuchtet war, blickte er zurück auf die Fußspuren und bemerkte, daß lange Zeit den Weg nur ein Paar Spuren im Sand zu sehen waren. Er bemerkte auch, daß dies geschehen war während der schwersten und traurigsten Zeit seines Lebens. Dies machte ihm ernstlich Kopfzerbrechen und er fragte Gott: Herr, Du sagtest, als ich mich entschied, Dir zu folgen, Du würdest den ganzen Weg mitgehen. Aber ich bemerkte, daß während der schlimmsten Zeit meines Lebens nur ein Paar Spuren da waren. Ich verstehe nicht, daß - als ich Dich am meisten brauchte - Du mich verlassen hast. Gott antwortete: Mein kostbares Kind, ich liebe Dich und wollte Dich niemals verlassen. Während Deiner Zeit voller Last und Leiden, als Du nur ein Paar Spuren sahst, da war es so, daß ich Dich getragen habe!